Feel - Gesundheitsförderung Uri

Kinder - psychische Gesundheit

Psychisch gesund zu sein ist nicht selbstverständlich. Wir können alle etwas für unsere psychische Gesundheit tun – und speziell auch für jene unserer Kinder! In unseren Empfehlungen finden Sie Ansätze, wie Kinder jeden Alters in ihrer psychischen Gesundheit unterstützt werden können.

Ich unterstütze die Kinder in ihrem natürlichen Bewegungsdrang und fördere sie, sowohl im Freien wie auch drinnen. Viele Orte eignen sich für Bewegung, gegebenenfalls mit geringfügigen Anpassungen, um die Spielumgebung zugänglich zu machen und sicherzustellen, dass keine Gefahren drohen.

Mein Ziel ist es, den Kindern ab frühestem Alter eine positive Einstellung zur körperlichen Aktivität zu vermitteln. Und gibt es etwas Schöneres, als sich nicht alleine, sondern mit anderen gemeinsam zu bewegen?

Kinder benötigen ein vertrautes Umfeld, dazu gehören gute Freunde. Mit Freunden kann man spielen, herumtoben, sich gegenseitig einiges erzählen, philosophieren, träumen, Sorgen loslassen, lachen, weinen, Spass haben und auch mal schmutzig werden.

Entspannen kann man mit Musik hören, malen, basteln, sich hinlegen, der Natur zuhören, die Beine baumeln lassen oder auch mit schlafen. Genügend Schlaf ist sehr wichtig. Ich gebe und lebe im Alltag entsprechende Strukturen und Regeln um dies zu unterstützen.

Ich unterstütze die wichtige Lebenserfahrung des Kindes, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Als wertvoller Teil der Gemeinschaft sind wir nicht nur Teil-Nehmende, sondern auch Teil-Gebende. So entsteht aus vielen Einzelnen ein gemeinsames «Wir» und ganz viele neue Lernfelder.

Kreativ sein kann man mit allen möglichen Materialien. Ich lasse die Kinder ihre Fantasien ausleben, Neues ausprobieren und es nach Möglichkeit so machen, wie sie es sich wünschen.

Lernen ist ein endloser Prozess. Ich biete Unterstützung beim Entdecken, Lernen, Erfahren, Spüren und Leben. Ich bleibe offen und beantworte die (manchmal endlosen) Fragen des Kindes altersgerecht, bis die Antworten wirklich verstanden sind.

Reden ist wichtig. Wer aber nicht zuhört, kann den anderen nicht verstehen. Kinder wollen ernst genommen werden. Ich höre aktiv zu. «Verzell einisch...» ist ein guter Start in ein Gespräch.

Ich biete stets ein offenes Ohr für Probleme und Hilfestellungen für Lösungen. Ich vermittle das Gefühl, dass das Kind sich Hilfe und Unterstützung holen kann, wenn es sie braucht.

Ich stärke die Verantwortung für die «Kinder»-eigenen Gefühle und helfe mit, dass sich das Kind abgrenzen und seine persönlichen Grenzen setzen kann. Gleichzeitig gebe ich ihnen auch selber Grenzen, die ihnen Halt, Sicherheit und Orientierung geben.

Kinder brauchen für ihre Entwicklung Geborgenheit, beständige und liebevolle Beziehungen sowie körperliche Unversehrtheit. Ich wahre die Würde der Kinder, respektiere ihre Persönlichkeit, nehme sie an und zeige ihnen auf: «Du bist ok, genauso wie du bist» und «Es darf dir einfach gut gehen».

Der Verdacht ist jahrtausendealt: Was ich esse, beeinflusst nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Psyche. Gesunde und ausgewogene Ernährung tut Körper, Geist und Seele gut. Darauf achte für mich und die Kinder, zuhause und in der Schule. Sehr fördernd ist auch, nicht alleine, sondern in Gemeinschaft essen zu können. Dies macht Freude und spricht alle Sinne an.