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Kinder - psychische Erkrankungen

Die Kindheit, und damit verbunden auch die Schwangerschaft, ist eine äusserst prägende Zeit im Leben eines Menschen.
Nie entwickelt sich ein Kind so rasant wie in den ersten Lebensjahren - und so werden in dieser Zeit auch die Grundsteine für die spätere Entwicklung gelegt.
Kinder im Schulalter haben verschiedenste Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, Freundschaften werden wichtiger und das Gefühl, beliebt zu sein, gewinnt an Bedeutung. 
Sind diese Gefühle und Zustände normal?

Bereits die Schwangerschaft ist für das ungeborene Kind eine wichtige und entscheidende Entwicklungsphase. Aber nicht nur, so ist es auch für die werdende Mutter und den werdenden Vater eine Zeit grosser Veränderungen, von Freude und Glück aber auch von Unsicherheiten, vielen offenen Fragen und vielleicht auch Bedenken.

Welche emotionalen Herausforderungen bringt eine Schwangerschaft mit sich, welche Gefühle sind normal und wann sollten Sie sich Unterstützung holen? Mehr erfahren Sie hier.

 

 

In den ersten Lebensjahren spielt die Beziehung des Kindes zu seinen Eltern / Bezugspersonen eine existenzielle Rolle. Überleben, Wohlbefinden und Entwicklung von jungen Kindern hängen grundlegend von engen Beziehungen zu Personen ab - in der Regel von denjenigen zu Mutter und Vater. Speziell wirkt sich deshalb auch die psychische Befindlichkeit der Eltern auf ihre Kinder aus. In der frühen Kindheit entwickelt sich das Kind rasant und verändert sich dabei konstant, es geschieht vieles zum ersten Mal. Um die Kinder genügend zu unterstützen, braucht es ein Verständnis für die ablaufenden Entwicklungsprozesse und ganz besonders für die nächsten Entwicklungsschritte.

Alle Kinder sind manchmal ängstlich, unkonzentriert, wütend, lustlos oder traurig. Solche Gefühle und Zustände sind normal und gehören zur Kindheit. Eine psychische Erkrankung muss deswegen aber nicht vorliegen. Manchmal leidet ein Kind jedoch über mehrere Wochen oder Monate und ist beeinträchtigt. Dann ist es mehr als nachvollziehbar, dass Eltern sich Sorgen machen und die Situation als belastend empfinden. Häufig leiden auch Geschwister unter der Situation.

Wenn Kinder psychische Probleme haben, sind auch die Eltern im Alltag stark gefordert. Häufig zweifeln sie an sich selbst, sind traurig, hilflos oder wütend und fragen sich, ob sie etwas falsch gemacht haben. Mütter und Väter, die selber von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, haben vielleicht Schuldgefühle und Angst, den Anforderungen als Eltern nicht gewachsen zu sein. Die Ursachen einer psychischen Erkrankung sind komplex, vieles ist auch heute noch nicht geklärt. Eines ist aber sicher: Viele Faktoren spielen mit, wenn ein Mensch psychisch krank wird. Die Frage der Schuld ist hier nicht hilfreich.

Manche Eltern möchten ihr Kind schonen und vermeiden es, mit ihm über die psychischen Probleme zu sprechen. Dem Kind ist damit kein Dienst erwiesen. Kinder spüren, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät, sei es bei sich selbst, bei Mutter, Vater oder einem Geschwister. Kinder können das nicht alleine verarbeiten, sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen über die Erkrankung sprechen und sie darin unterstützen, einen Umgang mit ihr zu finden.

Die Kampagne «Wie geht's dir?» will dafür sensibilisieren, dass es wichtig und richtig ist, auch über psychische Erkrankungen offen zu sprechen. Sie will dazu beitragen, dass Betroffene weniger ausgegrenzt werden und sie will Wissen über psychische Erkrankungen verbreiten um so negative Vorurteile abzubauen. Die Kampagne trägt mit konkreten Gesprächstipps dazu bei, dass das Sprechen über psychische Erkrankungen leichter fällt...

Besuchen Sie die Website der Kampagne «Wie geht's dir?»

Kinder im Schulalter haben verschiedene Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, die unter anderem mit der Schule in Verbindung stehen. Da gibt es die Anpassung an die Schule mit einem stärker reglementierten und strukturierten Umfeld, mit fixem Stundenplan sowie Regeln und Normen zum angemessenen Verhalten im Schulzimmer und auf dem Pausenplatz. Die Lehrperson wird zu einer wichtigen Bezugsperson und es finden meist mehr und vielfältigere Kontakte zu anderen Kindern statt als vorher. In diesem Alter werden Freundschaften immer wichtiger und die Peers (Gruppe mit gemeinsamen Interessen) wie auch das Gefühl, beliebt zu sein, gewinnen an Bedeutung.

Alle Kinder sind manchmal ängstlich, unkonzentriert, wütend, lustlos oder traurig. Solche Gefühle und Zustände sind normal und gehören zur Kindheit. Eine psychische Erkrankung muss deswegen aber nicht vorliegen. Manchmal leidet ein Kind jedoch über mehrere Wochen oder Monate und ist beeinträchtigt. Dann ist es mehr als nachvollziehbar, dass Eltern sich Sorgen machen und die Situation als belastend empfinden. Häufig leiden auch Geschwister unter der Situation.

Wenn Kinder psychische Probleme haben, sind auch die Eltern im Alltag stark gefordert. Häufig zweifeln sie an sich selbst, sind traurig, hilflos oder wütend und fragen sich, ob sie etwas falsch gemacht haben. Mütter und Väter, die selber von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, haben vielleicht Schuldgefühle und Angst, den Anforderungen als Eltern nicht gewachsen zu sein. Die Ursachen einer psychischen Erkrankung sind komplex, vieles ist auch heute noch nicht geklärt. Eines ist aber sicher: Viele Faktoren spielen mit, wenn ein Mensch psychisch krank wird. Die Frage der Schuld ist hier nicht hilfreich.

Manche Eltern möchten ihr Kind schonen und vermeiden es, mit ihm über die psychischen Probleme zu sprechen. Dem Kind ist damit kein Dienst erwiesen. Kinder spüren, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät, sei es bei sich selbst, bei Mutter, Vater oder einem Geschwister. Kinder können das nicht alleine verarbeiten, sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen über die Erkrankung sprechen und sie darin unterstützen, einen Umgang mit ihr zu finden.

Die Kampagne «Wie geht's dir?» will dafür sensibilisieren, dass es wichtig und richtig ist, auch über psychische Erkrankungen offen zu sprechen. Sie will dazu beitragen, dass Betroffene weniger ausgegrenzt werden und sie will Wissen über psychische Erkrankungen verbreiten um so negative Vorurteile abzubauen. Die Kampagne trägt mit konkreten Gesprächstipps dazu bei, dass das Sprechen über psychische Erkrankungen leichter fällt...

Besuchen Sie die Website der Kampagne «Wie geht's dir?»

 

 

Es ist schwierig, wenn die eigene Mutter oder der eigene Vater psychische Probleme hat.

  • Vielleicht fühlst auch du dich gestresst, hilflos, schuldig?
  • Vielleicht hast du Angst oder bist wütend - auf dich, auf die Situation, auf deine Eltern?

Diese und viele andere Gefühle sind normal. Damit klar zu kommen ist aber nicht einfach!

Wichtig ist, dass du zu dir schaust!

Tipps für dich

  • Sprich über deine Situation
  • Nimm dir Zeit für dich
  • Mach zu Hause deutlich, dass du auch da bist
  • Hol dir Hilfe

Weitere Informationen zu den Tipps und zur Hilfe findest du hier.

 

Machst du dir Sorgen, weil dein Vater oder deine Mutter viel Alkohol trinken? Hier findest du Informationen und Rat:

«Mama trinkt - Papa trinkt»