Feel - Gesundheitsförderung Uri

Jugendliche - psychische Erkrankungen

Jugendliche befinden sich in der Entwicklung, wobei schon die einzelnen Entwicklungsschritte und -aufgaben jeweils eine grosse Belastung darstellen. Kommen verschiedene ungünstige Faktoren zusammen, kann dieser Lebensabschnitt als besonders anfällig für psychische Auffälligkeiten gelten.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen und Links zum Thema psychische Erkrankungen...

Die Adoleszenz bildet eine verletzliche und ambivalente Phase der menschlichen Entwicklung, die zwischen Nicht-mehr-Kind- und Noch-nicht-erwachsen-Sein schwankt. Dabei ist diese Phase geprägt von weiteren wichtigen Entwicklungsaufgaben, wie z.B. Freundeskreis aufbauen, pubertätsbedingten körperlichen Veränderungen, Aneignung geschlechtsspezifischer Rollen, Aufnahme engerer, intimer Beziehungen, Ablösung von den Eltern, Entscheidungen zur Berufswahl, sich selber kennenlernen und beurteilen, Entwicklung und Vertretung der eigenen Weltanschauungen, Einstellungen, Zukunftsperspektiven und Lebenszielen, usw.

Wenn Jugendliche psychische Probleme haben, sind auch die Kolleg*innen und Eltern im Alltag stark gefordert. Häufig zweifeln sie an sich selbst, sind traurig, hilflos oder wütend und fragen sich, ob sie etwas falsch gemacht haben. Mütter und Väter, die selber von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, haben vielleicht Schuldgefühle und Angst, den Anforderungen als Eltern nicht gewachsen zu sein.

Die Ursachen einer psychischen Erkrankung sind komplex, vieles ist auch heute noch nicht geklärt. Eines ist aber sicher: Viele Faktoren spielen mit, wenn ein Mensch psychisch krank wird. Die Frage der Schuld ist hier nicht hilfreich.

Manchmal möchte man seinen Kolleg*in oder sein eigenes Kind schonen und vermeidet es, mit ihm über die psychischen Probleme zu sprechen. Dem Jugendlichen ist damit kein Dienst erwiesen. Jugendliche spüren, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät, sei es bei sich selbst, bei Mutter, Vater, Geschwister oder seinen Kollegen. Jugendliche brauchen Vertrauenspersonen, um über die Erkrankung zu sprechen und die sie darin unterstützen, einen Umgang mit ihr zu finden.

Die Kampagne «Wie geht's dir?» will dafür sensibilisieren, dass es wichtig und richtig ist, auch über psychische Erkrankungen offen zu sprechen. Sie will dazu beitragen, dass Betroffene weniger ausgegrenzt werden und sie will Wissen über psychische Erkrankungen verbreiten um so negative Vorurteile abzubauen. Die Kampagne trägt mit konkreten Gesprächstipps dazu bei, dass das Sprechen über psychische Erkrankungen leichter fällt...

Besuchen Sie die Website der Kampagne «Wie geht's dir?»

Speziell für Jugendliche hat das iks (Institut Kinderseele Schweiz) wissenswerte Kurzfilme produziert, in denen die häufigsten psychischen Erkrankungen einfach und verständlich erklärt werden und in Erfahrungsberichten erzählt wird, wie sich psychische Erkrankungen auf das Umfeld auswirken können.

Besuchen Sie die Website «iks - Institut Kinderseele Schweiz»

Jugendliche befinden sich in der Entwicklung. Ihr Körper und ihre Psyche reagieren stärker auf Alkohol, Tabak, Cannabis und andere Substanzen. Jugendliche wollen und sollen vieles ausprobieren können. Da sie aber die Folgen ihrer Entscheide nicht immer gut einschätzen können, sollen einerseits ihre Kompetenz im Umgang mit Substanzen gefördert werden. Andererseits werden sie dazu auch durch Gesetze geschützt.

Selbstwertgefühl - ein gutes Selbstwertgefühl zu haben ist wichtig und erleichtert vieles. Es unterstützt dich auch dabei, eigenständige und für dich richtige Entscheidungen zu treffen. Auf www.meinselbstwertgefühl.ch kannst du dein Selbstwertgefühl testen und stärken. Die Seite beinhaltet Tipps, Tests, Spiele, Erfahrungsberichte, Geschichten, Verhalten im Notfall usw.

Alkohol - zu viel? Noch ok? Wann wird Alkohol zum Problem? Egal ob du keinen, gelegentlich oder häufig Alkohol trinkst, dank feel-ok.ch weisst du, was Sache ist. Hier findest du Informationen zu Wirkung, Risiken, Genuss, Notfall und Gesetze.

Cannabis - was hat es mit Marihuana auf sich? THC, Konsumformen, Kosten, Wirkungen, Motive und Gesetz – mit dem Cannabis-Check auf feel-ok.ch erfährst du, wo du stehst.

Rauchen - Unter feel-ok.ch findest du Infos und Empfehlungen über das Zigarettenrauchen, e-Zigaretten, Wasserpfeife und Shisha, Snus, Schnupftabak und Hanfzigaretten (CBD).

Glücksspiel - wie gross ist die Chance, mit Glücksspielen wirklich abzukassieren, z.B. im Internet? Unter feel-ok.ch findest du heraus, welche Tricks die Anbieter anwenden, um die Spiele attraktiver zu gestalten. Gerät das Spiel mit dem Geld ausser Kontrolle, braucht man Hilfe – und dies bevor die Schuldenfalle zuschnappt.

Es ist schwierig, wenn die eigene Mutter oder der eigene Vater psychische Probleme hat.

  • Vielleicht fühlst auch du dich gestresst, hilflos, schuldig?
  • Vielleicht hast du Angst oder bist wütend - auf dich, auf die Situation, auf deine Eltern?

Diese und viele andere Gefühle sind normal. Damit klar zu kommen ist aber nicht einfach!

Wichtig ist, dass du zu dir schaust!

Tipps für dich

  • Sprich über deine Situation
  • Nimm dir Zeit für dich
  • Mach zu Hause deutlich, dass du auch da bist
  • Hol dir Hilfe

Weitere Informationen zu den Tipps und zur Hilfe findest du hier.

 

Machst du dir Sorgen, weil dein Vater oder deine Mutter viel Alkohol trinken? Hier findest du Informationen und Rat:

«Mama trinkt - Papa trinkt»