AG SPUR

Die Arbeitsgruppe für Sozialpsychiatrie Uri (AG SPUR) besteht aus Fachpersonen verschiedener Institutionen aus den Bereichen Beratung, Begleitung, Betreuung, Selbsthilfe, Prävention und Gesundheitsförderung in den Themen psychische Krankheiten / Gesundheit und Migration.

 

  • Die AG SPUR ist in der Öffentlichkeit präsent und trägt somit zur Enttabuisierung / Entstigmatisierung rund um psychische Krankheiten und zur Stärkung der psychischen Gesundheit bei
  • Die AG SPUR vertritt die Interessen psychisch kranker und behinderter Menschen und versucht, die Rahmenbedingungen im Kanton Uri zu deren Gunsten zu beeinflussen
  • Alzheimer Uri / Schwyz, Demenzfachstelle Uri
  • Papilio - Gesundheitsförderung Uri
  • Papilio - Kontakt Uri, Jugend- und Elternberatung, Suchtberatung
  • Pro Infirmis
  • Pro Senectute Uri, Fachstelle für Altersfragen
  • Schweizerisches Rotes Kreuz
  • Selbsthilfe Uri (Papilio - Zentrum Selbsthilfe Uri)
  • Stiftung Phönix Uri
  • Triaplus AG, APP Uri (Ambulante Psychiatrie und Psychotherapie)
  • Triaplus AG, KJP Uri (Kinder- und Jugendpsychiatrie)

 

Anlässlich des internationalen Tag der psychischen Gesundheit organisiert die AG SPUR jährlich eine Öffentlichkeitsveranstaltung.

Reservieren Sie sich den Mittwoch, 2. Dezember 2026 für die diesjährige AG SPUR-Veranstaltung «I LOVE YOU, I LEAVE YOU» im Cinema Leuzinger, Altdorf!

 

Die AG SPUR lädt am Mittwoch, 2. Dezember 2026 zu einem besonderen Anlass rund um das Thema psychische Erkrankungen ein. Gezeigt wird im Cinema Leuzinger, Altdorf im Rahmen der «Altdorfer Dezembertage» der eindrucksvolle Dokumentarfilm «I LOVE YOU, I LEAVE YOU». 

Im Film reist der Schweizer Musiker Dino Brandao für ein Konzert nach über zwanzig Jahren nach Angola, das Heimatland seines Vaters. Konfrontiert mit dessen Vergangenheit und Fragen zur eigenen Identität, wird bei Dino eine manische Episode ausgelöst. Was passiert, wenn der beste Freund psychisch erkrankt? Wie geht man damit um - und wie erlebt die betroffene Person selbst diesen Ausnahmezustand? Dem Regisseur Moris Freiburghaus gelingt mit «I LOVE YOU, I LEAVE YOU» ein zutiefst persönlicher Dokumentarfilm über seine langjährige Freundschaft mit Dino Brandao.

Im Anschluss an den Film diskutieren Moris Freiburghaus (Regisseur), Angehörige und Fachpersonen über psychische Erkrankungen und Unterstützungsmöglichkeiten sowie Hilfsangebote. Ein anschliessender Austausch im Foyer bietet Raum für persönliche Gespräche, Diskussionen und Vernetzung mit den Podiumsteilnehmenden und der AG SPUR.

Gemeinsam wird dabei ein Zeichen gesetzt zur Entstigmatisierung von psychischen Krankheiten sowie zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Zum Kinoeintritt wird durch die AG SPUR ein Getränkegutschein offeriert.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie zeitnah hier.

Mitwirkende an der Podiumsdiskussion:

  • Moris Freiburghaus, Regisseur und enger Freund von Dino Brandao
  • weitere Teilnehmende in Abklärung

 

Die AG SPUR hat am Mittwoch, 26. November 2025 im Cinema Leuzinger, Altdorf, zur Öffentlichkeitsveranstaltung 2025 eingeladen - dies im Rahmen der «Altdorfer Dezembertage». Dabei wurde der eindrucksvolle Dokumentarfilm «SPIEGELBILDER» gezeigt, mit anschliessendem Podiumsgespräch.

Der Anlass drehte sich rund um das Thema «Selbstbild und psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen». Im Dokumentarfilm «SPIEGELBILDER» sprechen junge Frauen* offen über Körperwahrnehmung, Frausein, innere Stärke und soziale Medien.

Im Anschluss an den Film diskutierten Fachpersonen gemeinsam mit jungen Erwachsenen über zentrale Themen. Dabei ging es auch um die Perspektive junger Männer sowie um die wichtige Rolle, die Eltern, Grosseltern und andere Bezugspersonen bei der Begleitung Jugendlicher und junger Erwachsener spielen können. Ein anschliessender Austausch im Foyer hat Raum für persönliche Gespräche, Diskussionen und Vernetzung mit den Podiumsteilnehmenden und der AG SPUR geboten.

Gemeinsam wurde dabei ein Zeichen gesetzt für mehr Selbstakzeptanz und psychische Wohlbefinden. Zum Kinoeintritt wurde den Besuchenden durch die AG SPUR ein Getränkegutschein offeriert.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Mitwirkende an der Podiumsdiskussion:

  • Lory Schranz, Moderation
  • Aurelia Tresch; junge Erwachsene, Mental Health Aktivistin
  • Corsin Danioth; junger Erwachsener, Gründer Queerpoint Uri, Vorstand JuSo Uri, Schauspieler
  • Céline Stadler; dipl. Figurenspieltherapeutin, Projekt «Mäitli-Zyyt» / «Märlihüüs», Altdorf
  • Elvira Hohler; Psychologin, Systemische Therapeutin, Hypnose-Therapeutin / Papilio - Kontakt Uri, Altdorf
  • Franz Eidenbenz; lic.phil., eidg. anerkannter Psychotherapeut, Experte in den Themen Verhaltenssüchte und soziale Medien / ZH
  • Natalie Blaser; Sexologin M.A. / Natural Balance - Sexualberatung, Altdorf

*steht für alle, welche sich auch oder unter anderem dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen.

Im Jahr 2024 fand keine Öffentlichkeitsveranstaltung statt.

Die AG SPUR hat sich am 23. September 2024 im Wohnheim der Stiftung Phönix, Altdorf zu einem internen Anlass getroffen.

Dabei wurde durch Franz Bricker, Geschäftsführer der Stiftung Phönix Uri, eine Führung durchs Wohnheim und Vorstellung der Stiftung angeboten. 

Im anschliessenden Austausch wurde die Organisation und Zusammensetzung der AG SPUR diskutiert, eine Themensammlung zusammengetragen sowie eine Mehrjahresplanung für die AG SPUR-Öffentlichkeitsveranstaltungen erstellt.

Die AG SPUR hat am Freitag, 3. November 2023 in der Stiftung Papilio, Altdorf, zur Öffentlichkeitsveranstaltung 2023 eingeladen. Der Anlass drehte sich rund um das Thema «Selbsthilfe im Kanton Uri». 

Bei der Selbsthilfe-Tischmesse haben lokale Selbsthilfegruppen und das «Zentrum Selbsthilfe Uri» ihre Angebote und Dienstleistungen dem interessierten Publikum vorgestellt. Die Veranstaltung hat damit die einzigartige Gelegenheit für persönliche Gespräche mit Vertreter*innen der Selbsthilfegruppen und dem Koordinator des «Zentrum Selbsthilfe Uri» geboten.

Um 19.00h fand eine Podiumsdiskussion statt, bei der Betroffene aus Urner Selbsthilfegruppen das Thema Selbsthilfe vertieften. Besonders Augenmerk wurde dabei auf den vielseitigen Nutzen und den Zugang zu Selbsthilfegruppen gelegt. 

Ein anschliessender Apero hat Raum für persönliche Gespräche, Diskussionen und Vernetzung mit den Vertreter*innen der Selbsthilfegruppen und der AG SPUR geboten.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Mitwirkende an der Podiumsdiskussion:

  • Elsbeth Fähndrich, Moderation
  • Bruno Scheiber; Gesundheitsförderung Uri, Koordinator «Zentrum Selbsthilfe Uri»
  • Vertreter*innen der Selbsthilfegruppen aus dem Kanton Uri

Die AG SPUR hat am Mittwoch, 26. Oktober 2022 im Cinema Leuzinger, Altdorf, zur Öffentlichkeitsveranstaltung 2022 eingeladen. Dabei wurde der Film «EINSAMKEIT HAT VIELE GESICHTER» gezeigt, mit anschliessendem Podiumsgespräch.

Der Film «EINSAMKEIT HAT VIELE GESICHTER» ist ein Sensibilisierungsprojekt im Bereich Einsamkeit im Alter. Im Zentrum stehen sieben Menschen, die einen Einblick in ihr Leben geben und erzählen, wie sich Einsamkeit für sie anfühlt und wie sie damit umgehen.

Im Anschluss an den Film diskutierten Betroffene und Fachpersonen gemeinsam über das Thema Einsamkeit. Dabei wurde der Fokus von der Einsamkeit im Alter auch auf die Einsamkeit in der Jugend erweitert. Ein anschliessender Apero im Foyer hat Raum für persönliche Gespräche, Diskussionen und Vernetzung mit den Podiumsteilnehmenden und der AG SPUR geboten.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Mitwirkende an der Podiumsdiskussion:

  • Alois Metz; Moderation, Seelsorger
  • Patrizia Gisler; junge Erwachsene, Betroffene, ZETA Movement
  • Asha Naima Ferrante; Psychologin, Einsamkeitsaktivistin, ZETA Movement
  • Hans Schmid; Präsident Verein Gleich & Anders

Aufgrund der Corona-Pandemie fand im 2021 leider keine Öffentlichkeitsveranstaltung statt. 

Die AG SPUR hat zum Thema «EINSAMKEIT» jedoch eine Medienmitteilung veröffentlicht. In der Medienmitteilung wurden die Themen Einsamkeit, hilfreiche Tipps sowie Angebote im Kanton Uri und weitere Informationen aufgegriffen. Zudem wurde auf den Dokumentarfilm «EINSAMKEIT HAT VIELE GESICHTER» hingewiesen.

Zudem wurde ein Interview mit der Regisseurin des Films «EINSAMKEIT HAT VIELE GESICHTER», Romana Lanfranconi, geführt und veröffentlicht.

Die Medienmitteilung, welche im Urner Wochenblatt veröffentlicht wurde, finden Sie HIER.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand im 2020 leider keine Öffentlichkeitsveranstaltung statt.

Die AG SPUR hat am Mittwoch, 9. Oktober 2019 im Cinema Leuzinger, Altdorf, zur Öffentlichkeitsveranstaltung 2019 eingeladen. Dabei wurde der Film «WAS BLEIBT» gezeigt, mit anschliessendem Apero und Vernetzungsmöglichkeiten.

«WAS BLEIBT» ist ein berührender Film um ein Familientreffen. Bei einem Familienwochenende offenbart die Mutter, dass sie nach 30 Jahren ihre Antidepressiva abgesetzt hat. Präzise beobachtetes Drama von Hans-Christian Schmid, in dem ein Familientreffen schmerzhafte Wahrheiten offenbart. «WAS BLEIBT» ist ein kluges Drama über die Familie im ewigen Ausnahmezustand.

Ein anschliessender Apero im Foyer hat Raum für persönliche Gespräche, Diskussionen und Vernetzung mit der AG SPUR geboten.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Die AG SPUR hat am Freitag, 26. Oktober 2018 im Mehrzweckgebäude Winkel, Altdorf, zur Öffentlichkeitsveranstaltung 2018 eingeladen. Dabei wurde das Thema «PSYCHISCH GESUND WÄHREND DES ÄLTERNWERDENS» beleuchtet.

Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft wirft nicht nur Fragen zur körperlichen, sondern auch zur psychischen Gesundheit im Alter auf. Mit einem Fachreferat und szenischen Inputs thematisierte die Veranstaltung drei Phasen des Älterwerdens. Dabei bestand die Möglichkeit, Publikumsfragen direkt an Fachpersonen der Altersarbeit zu richten.

Die Veranstaltung hat die Phase vor der Pensionierung beleuchtet, die einerseits Vorfreude, andererseits aber auch Unsicherheit auslösen kann. In der zweiten Phase wurde der Frage nachgegangen: «Was kann man tun, wenn während der Pensionierung eine Krise eintritt?». In der dritten Phase stand der Umgang mit Verlusten im Zentrum.

Ein anschliessender Apero im Foyer hat Raum für persönliche Gespräche, Diskussionen und Vernetzung mit den Fachpersonen und der AG SPUR geboten.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Mitwirkende:

  • Andreas Hüll; Dr. med. univ., Oberarzt Station für Psychiatrie und 2. Lebenshälfte / Triaplus AG, Klinik Zugersee
  • Sepp Ziegler; szenische Inputs
  • Expertenrunde; Personen aus der Altersarbeit und Betroffene / älteren Menschen

Die AG SPUR hat am Freitag, 20. Oktober 2017 im Mehrzweckgebäude Winkel, Altdorf, zur Öffentlichkeitsveranstaltung 2017 eingeladen. Dabei wurde das Thema «STIGMATISIERUNG PSYCHISCH ERKRANKTER PERSONEN» aufgegriffen.

Psychisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen sind immer noch vielfach von Stigmatisierung und Ausgrenzung betroffen. Der Verein Trialog & AntiStigma Schweiz setzt sich für ein besseres Verständnis von psychischen Erkrankungen sowie für den Abbau von Vorurteilen, Ausgrenzungen und Benachteiligungen gegenüber psychisch Erkrankten und ihren Angehörigen ein.

Mit Kurzreferaten, musikalischer Umrahmung und Diskussionen wurden am Anlass die Methode des Trialogs und die Thematik der Stigmatisierung aus dem Blickwinkel aller Beteiligten vorgestellt.

Ein anschliessender Apero im Foyer hat Raum für persönliche Gespräche, Diskussionen und Vernetzung mit den Beteiligten und der AG SPUR geboten.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Beteiligte:

  • Alois Metz; Moderation / Seelsorger, Psychiatrische Klinik Zugersee
  • Cornelia Christen; Leiterin Fachstelle für Angehörige - Psychiatrische Dienste AG, Vorstand Verein Trialog & AntiStigma Schweiz
  • Franca Weibel; Angehörige, Trialog & AntiStigma Schweiz
  • Karin Scheuch; Betroffene, Trialog & AntiStigma Schweiz
  • Livio Baldelli & Alessandra Arnold; musikalische Umrahmung

Die AG SPUR hat am Freitag, 26. Oktober 2016 im Cinema Leuzinger, Altdorf, zur Öffentlichkeitsveranstaltung 2016 eingeladen. Dabei wurde das Thema «SUIZID» aufgegriffen.

An einem Novembertag im Jahre 2009 stürzt sich Marius Furrer von der Berner Kornhausbrücke. Das Unglück lässt seine Schwester nicht los. In ihrer Unfähigkeit, Marius' Entschluss zu respektieren, fängt seine Schwester, Filmemacherin Annina Furrer, filmisch nach den Bruchstellen in seiner Biographie zu suchen. Es entsteht ein eindringlicher wie intimer Dokumentarfilm, in dem Annina Furrer den Verlust ihres Bruders thematisiert. Die Autorin findet keine einfachen Antworten, viel mehr Vermutungen, Erinnerungen und eine Palette von Möglichkeiten. Dabei kommen neben Familienangehörigen auch ein Psychiater, ein Bestatter sowie Marius selber zu Wort.

Die Regisseurin Annina Furrer und Thomas Reisch, Chefarzt der Klinik Münsingen, führten vor der Filmvorstellung in einem offenen Podiumsgespräch ins Thema ein.

Vor der Filmvorführung wurde mit einem Apero zu Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten eingeladen.

Bruno Scheiber, Co-Programmleiter «Kinder und Jugendliche» (Fokus Psychische Gesundheit)

E-Mail
+41 41 874 13 94