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Geldspielsucht belastet: Hilfe holen ist der Game-Changer

«SUCHTPRÄVENTION»

Geldspielsucht belastet Betroffene und begleitet sie im Alltag, bei der Arbeit oder in der Freizeit wie ein Klotz am Bein. Schulden, Isolation, ungeöffnete Briefe oder schlaflose Nächte belasten Beziehungen und die eigene Gesundheit. Diese Last muss nicht alleine getragen werden: Es gibt kostenlose Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige. Ein echter Game-Changer und der erste Schritt, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Geldspielsucht ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die sich oft schleichend entwickelt. Sie beginnt dort, wo der harmlose Zeitvertreib aufhört und Probleme entstehen, die Betroffene im Alltag ausbremsen und zunehmend zur Belastung werden.

Deshalb haben die Schweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein die Kampagne «Game-Changer» lanciert, welche Betroffene und Angehörige dazu ermutigt, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Kampagne lehnt sich visuell an die Ästhetik der Gambling-Industrie an, zeigt aber klar die Belastung im Alltag, die mit der Sucht einhergeht. Das Spiel ist kein Spiel mehr und wird zur Belastung. Im Fokus stehen Online-Casinos und Sportwetten, z.B. auf Fussball- oder Eishockey-Spiele.

Mehr Informationen unter: www.game-changer.ch 

Diese Hilfsangebote gibt es:

Weitere regionale Beratungsangebote sind auch zu finden im Verzeichnis der Deutschschweizer Kantone bei SOS-Spielsucht. Spielen ohne Sucht (SOS-Spielsucht) ist ein interkantonales Programm zur Geldspielsuchtprävention im Auftrag von 18 Kantonen (u.a. auch der Kanton Uri) und dem Fürstentum Liechtenstein.