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Lebenselixier Wasser - der beste Durstlöscher

17.05.2021 - 07:37

Wasser trinken ist gesund und für unseren Körper unentbehrlich. Sauberes Hahnenwasser deckt den Flüssigkeitsbedarf des Körpers optimal, ist kostengünstig und energiefrei. Hahnenwasser ist in der Schweiz für alle zugänglich. Wichtig ist, dass wir dafür sorgen, dass das für uns so lebenswichtige Wasser unverschmutzt und in guter Qualität zur Verfügung steht und wir es unbedenklich geniessen können - für uns und unsere physische sowie psychische Gesundheit.

 

Wasser - der unentbehrliche Stoff

Wasser bedeckt 71 Prozent der Erdoberfläche. Interessanterweise besteht auch der Mensch ungefähr im selben Mass aus Wasser. Hat er zu wenig Wasser in sich, trocknet er aus und der dehydrierte Körper kann seine Kreislauffunktionen nicht mehr ausüben. Mit spürbaren Folgen wie etwa Schwindel. In solchen Stressmomenten übernimmt die Intelligenz des Körpers und rationiert das Wasser. Vorrang haben die Gehirnfunktionen. Das Hirn wiegt zwar nur ein Fünfzigstel des Körpergewichtes, enthält jedoch ein Fünftel des zirkulierenden Blutes. Tee, Kaffee, Alkohol und Getränke aus der Industrie brauchen wir natürlich aus gesundheitlichen Gründen nicht. Sie enthalten sogar Anteile, welche Wasser entziehen und erfüllen lediglich Genussbedürfnisse oder können gar gesundheitsschädigende Effekte haben. Ein massvoller Genuss ist dagegen unbedenklich, solange der Konsum von natürlichem, unbehandeltem Wasser darunter nicht leidet.

Trinkgewohnheiten

Wer Sport treibt, schätzt Wasser und bedient sich dessen auf kostengünstige und gesunde Art. Erwachsene wissen um den Nutzen einer regelmässig hohen Wasserzufuhr, insbesondere im Sommer bei hohen Temperaturen. Ob alle tatsächlich einen bis zwei Liter täglich zu sich nehmen, ist allerdings fraglich. Im Alltag verspricht ein gesüsstes Getränk viel Energie für Arbeit und Freizeit. Der Haken: Süssgetränke nagen nicht nur am Zahnschmelz. Sie machen dick und können bei Erwachsenen auf Dauer sogar zu Arteriosklerose, Herzinfarkt und Hirnschlag oder zu Depressionen führen.
Unsere Trinkgewohnheiten werden schon in jungen Jahren geprägt. Das eigentliche Problem liegt bei Kindern und Jugendlichen, die gerne und ungehindert Süssgetränke und Energy Drinks konsumieren. Die negativen Folgen sind ein erhöhtes Körpergewicht und die Tendenz, nach flüssigem Zucker süchtig zu werden. Schlechte Gewohnheiten bilden sich bereits im Baby- und Kleinkindalter: Sehr negativ wirkt sich beispielsweise das ständige Nuckeln an Schoppen- oder Trinkflaschen aus, die mit einem gesüssten Getränke «zur Beruhigung» bereitstehen. Besser wäre, die Flasche mit «Hahnenburger» zu füllen. Damit würden nicht nur schwere Kariesschäden vermieden, sondern eine erfreuliche Gewohnheit aufgebaut - Wasser als natürlichen Durstlöscher zu etablieren.

Konsequenzen für unsere Gesundheit

Zur Kategorie der Süssgetränke gehören nicht nur Limonaden und Eistee, sondern auch Sirup, Fruchtsäfte und Fruchtnektar, Energy Drinks sowie gezuckerte Milchmix- und Schokogetränke. Obwohl Light- und Zero-Getränke keinen Zucker enthalten, werden sie ebenfalls zu den Süssgetränken gezählt und man sollte sie sehr zurückhaltend konsumieren. Konsument*innen gewöhnen sich an den süssen Geschmack und der Körper verlangt ständig nach noch mehr Süssem. Natürliche Lebensmittel empfindet man dann nicht mehr als süss und sie schmecken einem weniger. Besonders beunruhigend ist der Konsum von gezuckerten Energy Drinks: Ein halber Liter davon enthält bis zu 16 Stück Würfelzucker - mehr noch als eine Cola. Übermässiger Konsum von Süssgetränken kombiniert mit wenig Bewegung und unausgewogener Ernährung kann die Menschen krank machen und begünstigt nachweislich die Gewichtszunahme oder gar eine Depression. Als wichtige Erklärung dafür gilt: Süssgetränke sind kalorienreich und weniger sättigend, als es die gleiche Kalorienmenge in Form von Nahrungsmitteln wären. Werden sie kalt konsumiert, bleibt das Sättigungsgefühl erst recht aus. Deshalb isst man auch nicht weniger, obwohl man schon sehr viele Kalorien zu sich genommen hat. Da diese Kalorien zusätzlich zu denen der festen Nahrung aufgenommen werden, führt dieses Verhalten gesamthaft zu einer erhöhten Nahrungsaufnahme. Dem Körper wird mit Süssgetränken mehr Zucker zugeführt, als dieser braucht und verarbeiten kann. Zudem verursachen Süssgetränke aufgrund ihres hohen Zucker- und Säuregehalts Karies und Zahnerosion.

«Trink Wasser» als gemeinsame Botschaft

Süssgetränke sind aus den genannten Gründen völlig ungeeignete Durstlöscher. Leitungswasser und natürliches Mineralwasser sind Durstlöscher der ersten Wahl, und zwar für Menschen jeden Alters. Hahnenwasser ist eine kostengünstige und energiefreie Alternative zu Süssgetränken und leistet einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden. Wer Wasser geniesst, trinkt auf seine Gesundheit. Aus diesem Grund ist es wichtig, darauf Wert zu legen, dass das Wasser unverschmutzt und in guter Qualität zur Verfügung steht. Nur so können wir es unbedenklich geniessen - für uns und unsere Gesundheit.
Um Kinder an Wasser als Getränk zu gewöhnen, sollte der Wasserkonsum schon ganz früh zu Hause oder in familienergänzenden Betreuungsangeboten forciert werden. Wasser gehört im Alltag einfach dazu, bei jeder Mahlzeit und auch zwischendurch. Es sollte uns alle selbstverständlich durch den Tag begleiten. Auch bei Spiel und Sport hält uns Wasser fit; und das in jedem Alter. Damit man daran denkt, Wasser zu trinken, sollte man sich das Wasser immer gut sichtbar bereitstellen und sich gegenseitig ans Wassertrinken erinnern. Eine Alternative zu Wasser ist ungesüsster Tee. Abwechslung reinbringen kann man auch, in dem man Zitronen, Früchte oder Kräuter dem Wasser beigibt und so unterschiedliche Geschmackserlebnisse erfährt. 

Weitere Informationen:

Schweizerische Gesellschaft für Ernährung
Hahnenburger