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Wechsel in der Leitung des Projektes Femmes-Tische

18.12.2020 - 15:45

Femmes-Tische ist ein innovatives Elternbildungsangebot, das erziehende Frauen miteinander ins Gespräch bringt. Wichtige Alltagsfragen rund um die Themen Gesundheit, Familie und Integration werden diskutiert. Die Teilnehmerinnen stärken dabei ihre persönlichen Ressourcen und ihr soziales Netzwerk. Ende 2020 steht ein Wechsel der Projektleitung an.

Verabschiedung von Yvette Zurfluh

Seit neun Jahren ist Yvette Zurfluh für die Gesundheitsförderung Uri als Leiterin des Projektes Femmes-Tische im Kanton Uri tätig. Simone Abegg, Verantwortliche des Aktionsprogramms «Ernährung und Bewegung», dazu: «Dank ihrem reichen Erfahrungsschatz, ihrem grossen Engagement und der breiten Vernetzung im Kanton hat Yvette das Projekt in den letzten Jahren massgeblich mitgeprägt und weiterentwickelt. Dafür danken wir ihr sehr.»

Nach all den Jahren ist Yvette Zurfluh immer noch von der Wirkung des Projektes überzeugt. Die Moderatorinnen und Teilnehmerinnen der Gesprächsrunden setzen sich mit den Themen auseinander und sind motiviert, Veränderungen im Alltag umzusetzen. Yvette Zurfluh ergänzt: «Neben den besprochenen Themen zu Erziehung und Gesundheit werden in den Gesprächsrunden auch immer wieder spezifische Frauenfragen angesprochen. Dies stärkt die Frauen in ihrer Persönlichkeit und hilft ihnen ganz konkret im Alltag.»

Gerade in Zeiten von COVID-19 hat sich gezeigt, wie wichtig Projekte wie Femmes-Tische sind. Natürlich konnten 2020 auch im Kanton Uri etwas weniger Gesprächsrunden im persönlichen Treffen durchgeführt werden. Aufgrund der langjährig aufgebauten Projektstrukturen und einer soliden Vertrauensbasis gelang es Yvette Zurfluh aber optimal, die Moderatorinnen in dieser Krise zu begleiten und zu unterstützen. Regelmässig wurden während des Lockdowns und auch in der ganzen Zeit danach Informationen in verschiedenen Sprachen verschickt und in Telefongesprächen Unsicherheiten und Ängste beseitigt.

Da Yvette Zurfluh das Pensionsalter erreicht hat, gibt sie per Ende 2020 die Projektleitung in neue Hände. «Die interessante und bereichernde Zusammenarbeit mit den Moderatorinnen wird mir fehlen. Doch nun steht ein neuer Lebensabschnitt für mich bereit.», fügt Yvette Zurfluh hier an. Etwas traurig stimmt sie, dass sich ihre Verabschiedung und die Einführung der neuen Projektleitung aufgrund der Coronavirus-Pandemie leider etwas schwieriger gestaltet. Simone Abegg hofft, dass ein gebührender Abschied von Yvette Zurfluh im Frühjahr 2021 nachgeholt werden kann.

Übergabe an Andrea Püntener

Sehr froh sind Simone Abegg und Yvette Zurfluh, dass eine kompetente Nachfolgerin gefunden werden konnte. Ab dem 1. Januar 2021 übernimmt Andrea Püntener die Projektleitung. Andrea Püntener, wohnhaft in Altdorf, ist Gestaltungspädagogin und zertifizierte Kursleiterin. Für Simone Abegg ist klar: «Wir sind überzeugt, mit Andrea Püntener eine engagierte und fähige Projektleiterin gefunden zu haben, die über die notwendige Offenheit und Sensibilität für diese Aufgabe verfügt.» Auch Andrea Püntener freut sich auf die kommenden Aufgaben und neuen Kontakte und sagt dazu: «Ich bin motiviert dieses wichtige Projekt zur Gesundheitsförderung und Integration zu leiten und freue mich auf viele neue und spannende Begegnungen.»

Weitere Informationen zum Projekt:

Webseite Gesundheitsförderung Uri

Webseite Femmes-Tische Schweiz

 

 

Standortleiterin Simone Abegg zusammen mit Yvette Zurfluh und Andrea Püntener (von links nach rechts)