Verschiedene Grundlagenarbeiten und Studien
Psychische Gesundheit der Bevölkerung im Kanton Uri
Die Masterarbeit beinhaltet eine systematische Erfassung und Analyse der Ausgangslage für die Planung eines kantonalen Schwerpunktprogramms zur Förderung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung im Kanton Uri. Als Grundlage für die Erarbeitung dieser Situationsanalyse diente der Best-Practice-Rahmen von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz. Die drei Best-Practice-Dimensionen Werte, Wissen und Kontext wurden dabei systematisch erarbeitet. Die Best-Practice-Dimension „Werte, Prinzipien und ethische Grundlagen“ erfasst die Grundhaltung der kantonalen Fachstelle für Gesundheitsförderung und Prävention und fragt nach Werten bei Behandlungs- und Selbsthilfeorganisationen wie auch bei bestehenden nationalen Programmen und Projekten. Die Best-Practice-Dimension „Wissen“ beinhaltet die Definition der Begriffe psychische Gesundheit und Gesundheitsförderung.
Im Weiteren werden Schutz- und Belastungsfaktoren psychischer Gesundheit aufgeführt, Risikogruppen formuliert sowie bestehende kantonale Schwerpunktprogramme und Projekte im Bereich der Förderung psychischer Gesundheit erläutert. Die Best-Practice-Dimension „Kontext“ fasst einerseits die wichtigsten internationalen, nationalen und kantonalen Grundlagen zusammen. Andererseits wird durch die Befragung von Vertreterinnen und Vertreter aus kantonalen Behandlungs- und Selbsthilfeorganisationen zu den Erhebungen aus der Wissenschaft der Kontextbezug hergestellt. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse werden acht Empfehlungen für mögliche Massnahmen und Interventionsstrategien im Rahmen eines kantonalen Schwerpunktprogramms zur Förderung psychischer Gesundheit für die Urner Bevölkerung formuliert.
Susanne Berchtold (2011). Psychische Gesundheit der Bevölkerung im Kanton Uri. Eine Situationsanalyse anhand des Best-Practice-Rahmens für ein zukünftiges Schwerpunktprogramm im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention. Luzern: Hochschule Luzern, Soziale Arbeit (PDF, 2.3 MB)
Psychische Gesundheit durch Bewegung
Die Ergebnisse zeigen, dass sportliche Aktivität bei Erwachsenen auf verschiedene Aspekte der psychischen Gesundheit wie Selbstwertgefühl, psychisches Wohlbefinden, Stimmung oder auch Stressregulation eine positive Wirkung hat.
Bei den Seniorinnen und Senioren sind es die Aspekte aktuelles Wohlbefinden, Erhaltung der kognitiven Funktionen sowie psychisches Befinden und bei den Kindern und Jugendlichen die soziale Unterstützung, die Selbstkonzeptentwicklung und die psychosoziale Lebensqualität.
Die vorliegende Literaturrecherche zum Thema positive Wirkung von Bewegung auf die psychische Gesundheit wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Angewandte Psychologie, im Auftrag der Gesundheitsförderung Uri erstellt:
Gisler, Petra (2011). Psychische Gesundheit durch Bewegung. Olten: Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Angewandte Psychologie (PDF, 1,4 MB)
Bericht Süssgetränke versus Wasser
Im Jahr 2010 hat Gesundheitsförderung Schweiz ihren Grundlagenbericht „Gesundes Körpergewicht bei Kindern und Jugendlichen; Was haben wir seit 2005 dazugelernt?“ veröffentlicht. Der Bericht besagt, dass sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur unsere Essgewohnheiten stark verändert, sondern auch unsere Trinkgewohnheiten sich drastisch gewandelt haben. Dies veranlasst Gesundheitsförderung Schweiz dazu, sich dem Thema anzunehmen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Hierfür wurde in einem ersten Schritt ein Bericht erstellt. Ziel des Berichts „Süssgetränke versus Wasser“ ist das Aufzeigen aktueller Evidenzen zu den Themen Süssgetränke- und Wasserkonsum bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz:
Gesundheitsförderung Schweiz (2011). Bericht Süssgetränke versus Wasser (PDF, 2,3 MB)
Gesundes Körpergewicht
Weitere wissenschaftliche Grundlagen und Studien finden sie unter der Hompage von Gesundheitsförderung Schweiz:
http://www.gesundheitsfoerderung.ch/pages/Gesundes_Koerpergewicht/Grundlagen_Wissen/grundlagen.php
Tabak
Passivrauchen verursacht in der Schweiz jährliche Gesundheitskosten von über einer halben Milliarde Franken. Das zeigen Studien des Schweizerischen Tropeninstituts in Basel. Tausende Lebensjahre gehen verloren, weil Menschen dem Tabakrauch anderer ausgesetzt sind. Die Forscher untersuchten, welche Gesundheitskosten die Schweiz einsparen könnte, wenn ein allgemeines Rauchverbot für öffentlich zugängliche Innenräume und Arbeitsplätze eingeführt würde. Grundlage bildete die Situation im Jahr 2006:
Gesundheitskosten des Passivrauchens in der Schweiz (PDF, 1.54 MB)
Spielsuchtprävention
Grundlagenstudie Spielsucht: Prävalenzen, Nutzung der Glücksspielangebote und deren Einfluss auf die Diagnose des Pathologischen Spielens: Zwischenbericht Juni 2007, Institut für Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie Universität Bern (PDF, 430 KB)
„Individuelle Entstehungsgeschichte der Spielsucht,
Ansatzpunkte für Präventionsmassnahmen und
Validierung des NODS“: Folgestudie zur Grundlagenstudie April 2008, Institut für Psychologie Bern, Klinische Psychologie und Psychotherapie, Bern (PDF, 384 KB)
