Gesundheitseffekte von Bewegung und Ernährung
Schutz vor Krankheiten
Regelmässige Bewegung stärkt das Herz und beugt einer Reihe von Krankheiten und Beschwerden vor: für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes II, Rückenschmerzen oder Knochenschwund (Osteoporose) hat regelmässige körperliche Aktivität einen beträchtlichen Schutzeffekt.
Studien haben aufgezeigt, dass Bewegung und der Genuss von Früchten, Gemüse und Vollkornkost eine schützende Wirkung gegen Darm- und Brustkrebs haben. Neuere Forschungen weisen zudem darauf hin, dass sich regelmässige körperliche Aktivität positiv auf die Denkleistung auswirken kann. Aktive fühlen sich körperlich und psychisch gesünder, müssen weniger zum Arzt und seltener und weniger lang ins Spital. Auch fehlen sie weniger bei der Arbeit. Es ist auch bekannt, dass Menschen, die regen freundschaftlichen Kontakt mit anderen Menschen pflegen, weniger krank sind. Bewegung und Sport bietet für einen solchen regelmässigen Kontakt mit anderen gute Gelegenheiten – sei es im Sportverein oder beim wöchentlichen Waldlauf mit einem Freund.
Effekt auf die Psyche
Bewegung und Sport wirken auch auf die Psyche: Sie hellen die Stimmung auf und wirken antidepressiv. Dadurch steigen das Selbstwertgefühl und die Stresstoleranz. Fast jede zweite leichte Depression liesse sich mit regelmässiger Bewegung verhindern.
Mehr Lebensqualität
Körperlich aktive Menschen leben länger. Im Alter sind sie mobiler, autonomer und weniger pflegebedürftig als Menschen, die sich kaum bewegen.
Ein wichtiger Schlüssel für die Gesundheit ist auch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Die Lebensmittelpyramide zeigt auf, in welchem Verhältnis der Speiseplan aufgebaut sein sollte, damit der Körper optimal versorgt ist.
Aus: Gesundheitswirksame Bewegung. Ein Grundlagendokument. Magglingen: BASPO, 2006.

